Tiergestützte Therapie im Krankenhaus

Tiergestützte Therapie im Krankenhaus

Die Schäferhunde Sky und Gyde kommen immer zweimal die Woche mit ihrem Herrchen, dem Logopäden Eric Karstner in das Krankenhaus St. Josef.

Ziel von Sky (sieben Jahre) und Gyde (zwei Jahre) ist stets die Akutgeriatrie des Krankenhauses. Die Abteilung ist noch recht neu und in der Region  ziemlich einzigartig. Ein speziell weitergebildetes Pflegepersonal sorgt für das körperliche und seelische Wohlergehen der akut erkrankten älteren Patienten. Ziel dieser Station ist das Erhalten oder Wiederherstellen der Selbstständigkeit der Patienten für das Leben in den eigenen vier Wänden.

Für eine Verbesserung der motorischen und geistigen Funktionen setzt sich ein multiprofessionelles Team aus Physio- und Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie.  Behandelt werden primär Personen nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder nach einem Sturz. Da diese Erkrankungen häufig parallel auftreten, wurde ein interdisziplinäres Behandlungskonzept geschaffen, das alle Fachabteilungen des Krankenhauses einbezieht.

Die Stärken der Vierbeiner liegen darin, dass sie alle Reserviertheit schmelzen lassen und für eine zwanglose Unterhaltung sorgen, auch über die jeweils eigenen Hundeerlebnisse. Spätestens wenn die Hand über das Fell streichelt, strahlen die Gesichter.

Der Therapiehund vermittelt auf der emotionalen Ebene zwischen dem Logopäden und dem Patienten und schafft  so Kontakt und Vertrauen innerhalb kürzester Zeit. Die beiden Schäferhunde wecken Neugierde und Erinnerungen und sorgen allenthalben für Gesprächsstoff.

Auch Demenzpatienten werden mittels der Hunde geistig wie körperlich angesprochen.

(Quelle: www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Der-Hund-im-Krankenhaus;art742,8047478)